

Der Informations- und Untersuchungs-
ablauf vor einer Nierentransplantation
erfolgt nach bestehenden medi-
zinischen Regeln.
Zunächst erfolgen Beratungsge-
spräche, in dem der behandelnde
Nephrologe den Patienten und ggf.
seine Angehörigen genau über Vor-
und Nachteile der Nierentransplan-
tation informiert und dabei konkret auf
den individuellen Fall eingeht. Dabei
kommen auch eventuell vorliegende Erkrankungen zur
Sprache, die die Durchführung einer Nierentransplantation erschweren oder ausschließen
können. Bei Vorliegen einer Kontraindikation können dem Dialysepatienten dadurch die Voruntersuchungen
zur Nierentransplantation erspart werden.
| Liegen zu diesem Zeitpunkt keine Kontraindikationen vor, kann mit den medizinischen Voruntersuchungen begonnen werden. Diese können zum Beispiel sein: | |
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Auswertung aller bisher routinemäßig erhobenen Befunde inkl. aller bisher erhobenen Röntgen- und EKG-Befunde |
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urologische Untersuchung |
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ein aktueller umfangreicher Infektionsstatus |
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Untersuchung des Magen-Darm-Trakts |
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Untersuchung des Herzens und der großen Gefäße |
Steht nach Vorlage aller Befunde aus medizinischer Sicht einer Transplantation nichts im Wege, so entscheidet das Transplantationszentrum in Absprache mit dem behandelnden Nephrologen und dem Patienten über die Aufnahme auf die Warteliste



