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Ernährung

Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz
können häufiger Ernährungsprobleme haben.
Während im Stadium des chronischen Nie-
renversagens ohne Dialysebehandlung in
der Regel eine eiweißverminderte Kost
verordnet wird, können mit Beginn der
Dialysebehandlung die Ernährungsvor-
schriften gelockert werden. Eine Fehl-
oder Unterernährung ist jedoch unbedingt
zu vermeiden, denn sie führt zu erhöhter Infekt-
anfälligkeit, verzögerter Wundheilung, Unwohlsein,
Ermüdung und schlechter Rehabilitation. Regelmäßige
Kontrollen des Ernährungsstatus durch den Nephrologen
lassen eine Fehlernährung rechtzeitig erkennen und behandeln.

Eine strenge und einheitliche Diät für Hämodialyse- oder Peritoneal-
dialysepatienten gibt es nicht. Das Allgemeinbefinden und der Ablauf der Dialysebehandlung können jedoch wesentlich verbessert und Probleme vermieden werden, wenn man einige Grundregeln bei der Ernährung beherzigt.

In KfH-Nierenzentren erhalten Dialysepatienten individuell auf ihre Laborwerte abgestimmte Ernährungshinweise. Unter der Vielzahl der verschiedenen Veröffentlichungen zur Ernährung für Dialysepatienten wird hier das jeweils individuell Passende ausgewählt. Wenn nötig veranlassen die behandelnden Nephrologen eine professionelle Ernährungsberatung bei einer Diätassistentin.




Letzte Änderung: 25.08.2010, nächste Prüfung: 25.08.2011
Erstellt: 01.10.2003


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