

Neben den Schwierigkeiten, die die Krankheit bei der
Bewältigung des Alltags mit sich bringt, müssen die
Kinder und Jugendlichen auch ganz konkret mit den
Ängsten fertig werden, die die Krankheit, deren
Behandlung sowie die häufigen Untersuchungen
hervorrufen. Als Hilfe bei der Bewältigung von
Ängsten und psychosozialen Problemen steht
den Patienten und ihren Familien in KfH-Nieren-
zentren für Kinder und Jugendliche ein psycho-
soziales Betreuungsteam von Psychologen, Pädagogen, Sozialarbeitern, Ernährungsberatern und Erziehern zur Verfügung.
Kinder und Jugendliche müssen aufgrund ihrer Erkrankung regelmäßige Ausfallzeiten in der Schule in Kauf nehmen. Deshalb bedürfen sie der intensiven außerschulischen Betreuung.
In KfH-Nierenzentren für Kinder und Jugendliche wird in der Regel über die Klinikschulen der in Kooperation mit dem KfH befindlichen Kinderkliniken Schulunterricht während der Hämodialysebehandlung
angeboten.
Kontakte zu Gleichaltrigen in Schule und Freizeit erhöhen jedoch das Gefühl der Selbstbestimmung der nierenkranken Kinder und Jugendlichen und stellen damit ein Gegengewicht zur Abhängigkeit durch die Dialysebehandlung dar.



